Frisch, würzig, leicht scharf – Türkischer Bulgursalat Kisir genannt, ist genau das Richtige, wenn du Lust auf orientalische Aromen hast, ohne lange in der Küche zu stehen. Saftiger Bulgur trifft auf Kräuter, Tomaten und Granatapfelsirup, dazu cremiger Joghurt und knusprige Harissa-Kichererbsen aus dem Ofen. Ein vegetarisches Gericht, das sich perfekt als leichtes Hauptgericht, als sommerliche Beilage oder als Teil eines Mezze-Menüs eignet.
Türkischer Bulgursalat Kisir – Zutaten & Aromen
Kisir gehört für mich zu diesen Gerichten, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken – und dann mit jedem Löffel mehr Tiefe zeigen. Die Basis aus Bulgur saugt die Aromen von Paprika-Tomatenmark, Olivenöl und Granatapfelsirup regelrecht auf. Petersilie und Minze bringen Frische, während die Harissa-Kichererbsen für Röstaromen und eine angenehme Schärfe sorgen. In Kombination mit kühlem, cremigem Joghurt entsteht ein spannendes Spiel aus warm und kalt, weich und knusprig.
Warum Kisir mehr ist als nur ein Bulgursalat
Türkischer Bulgursalat Kisir lebt von seiner Balance. Der Bulgur dient nicht nur als Sattmacher, sondern als Träger für intensive Aromen. Paprika-Tomatenmark sorgt für Tiefe, Granatapfelsirup für eine feine Süße und Säure zugleich. Die frischen Kräuter bringen Leichtigkeit, während Olivenöl alles miteinander verbindet.
Besonders spannend wird der Salat durch die Kombination mit Joghurt und Harissa-Kichererbsen. Der kühle, cremige Joghurt mildert die Schärfe ab, während die im Ofen gerösteten Kichererbsen für Textur und Röstaromen sorgen. Genau diese Kontraste machen den türkischen Bulgursalat so vielseitig – und sorgen dafür, dass er nie langweilig wirkt.
Ein Salat für viele Anlässe
Gerade für Gäste ist dieses Gericht ideal: Vieles lässt sich vorbereiten, der Salat gewinnt sogar noch, wenn er etwas durchzieht – und beim Anrichten sieht alles ganz selbstverständlich elegant aus.

Türkischer Bulgursalat (Kisir) mit Joghurt & Harissa-Kichererbsen
Zutaten
Für den Kisir
- 250 g Bulgur
- 375 ml kochendes Wasser
- 4 EL Paprika-Tomatenmark
- 3 Tomaten
- ½ Gurke
- 1 Bund Petersilie
- 5–6 Stiele Minze
- ½ TL Salz
- ½ TL Pfeffer
- 60 ml Olivenöl
- 4 EL Granatapfelsirup (alternativ: Balsamico-Essig)
Für die Harissa-Kichererbsen
- 1 Dose Kichererbsen (400 g, abgetropft)
- 1–2 EL Harissa-Paste (je nach gewünschter Schärfe)
- 2 EL Olivenöl
Zum Servieren
- 300 g griechischer Joghurt
- 200 g Feta
Anleitungen
Kisir
- Bulgur in eine große Schüssel geben, Paprika-Tomatenmark unterrühren und mit dem kochenden Wasser übergießen. Gut vermengen, abdecken und 15–20 Minuten quellen lassen, bis der Bulgur weich ist. Anschließend abkühlen lassen.
- Tomaten würfeln. Gurke halbieren, Kerne mit einem Löffel entfernen und ebenfalls würfeln. Petersilie und Minze fein hacken.
- Gemüse und Kräuter zum Bulgur geben. Mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Granatapfelsirup gründlich verrühren.
- Den Kisir abgedeckt mindestens 20–30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen – idealerweise sogar etwas länger.
Harissa-Kichererbsen aus dem Ofen
- Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
- Kichererbsen gut abtropfen lassen und mit einem Küchentuch trocken tupfen.
- Harissa-Paste mit Olivenöl verrühren, Kichererbsen untermischen.
- Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und gleichmäßig verteilen.
- 20–30 Minuten knusprig backen, dabei einmal wenden.
Anrichten
- In tiefe Teller jeweils einen Klecks griechischen Joghurt geben, den Kisir darauf verteilen und mit Harissa-Kichererbsen, zerbröseltem Feta und etwas Petersilie toppen.
Notizen
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