Den Schweinenacken am besten im Ganzen kaufen. Etwas Fett darf und soll dabei sein – das sorgt später auf dem Spieß für ordentlich Geschmack.
Das Fleisch in möglichst dünne Scheiben schneiden. Olivenöl, Senf und die Gewürze zu einer kräftigen Marinade vermengen. Beim Kreuzkümmel allerdings etwas zurückhalten: Zu viel davon und das Gyros macht plötzlich einen ziemlich großen Umweg Richtung Orient. Das wollen wir hier nicht.
Die Fleischscheiben einzeln mit der Marina bestreichen. Anschließend alles abgedeckt für mindestens 2 Stunden, besser bis zu 12 Stunden, in den Kühlschrank geben.
Dann kommt der Moment, für den sich das Ganze lohnt: der Spieß.
Die marinierten Fleischscheiben Stück für Stück übereinander auf den Drehspieß stecken und dabei möglichst kompakt arbeiten. Wer möchte, steckt zum Abschluss noch eine Gemüsezwiebel oben auf den Spieß.
Den Grill für indirekte, eher moderate Hitze vorbereiten und den Drehspieß einsetzen. Nicht zu heiß grillen. Die äußere Schicht soll langsam garen und knusprig werden, während das Fleisch im Inneren noch Zeit bekommt. Wenn das Fett langsam in den Grill tropft, läuft die Sache in die richtige Richtung.
Nach ungefähr 45 Minuten kannst du die erste krosse Schicht mit einem scharfen Messer oder besser noch mit einem elektrischen Messer vom Spieß schneiden. Danach wieder weiterdrehen lassen. Alle 10–15 Minuten kommt die nächste Runde knuspriges Gyros dazu.
Und genau hier liegt für mich der Reiz: Du schneidest nicht einfach einen fertigen Fleischspieß auf, sondern holst dir nach und nach die knusprige Außenschicht herunter, während darunter das nächste Stück Fleisch auf seinen Auftritt wartet.