Sojagranulat nach Packungsangabe mit Wasser und Gemüsebrühepulver einweichen. Wenn danach noch Wasser übrig ist, einfach abgießen und das Sojagranulat gegebenenfalls etwas ausdrücken.
Knoblauch und den weißen Teil der Frühlingszwiebeln fein hacken und zusammen mit der Hälfte des Sichuan-Pfeffers in etwas Öl anbraten. Toban Djan dazugeben und kurz mitrösten. Alternativ funktioniert auch Gochujang – ist dann zwar kein Mapo Tofu mehr, aber wir wollen hier ja keine Doktorarbeit schreiben.
Sojagranulat dazugeben und ordentlich anrösten. Wenn es schön Farbe bekommen hat, mit jeweils einem guten Schuss Mirin, dunkler Sojasauce und Reisessig ablöschen und kurz einkochen lassen.
Udon kurz in heißem Wasser ziehen lassen, abgießen und zurück in den Topf geben. Die Creamy-Sauce dazugeben und alles gut vermengen.
Udon auf zwei Teller verteilen, das würzige Sojagranulat darübergeben und mit dem grünen Teil der Frühlingszwiebeln, geröstetem Sesam und dem restlichen Sichuan-Pfeffer toppen. Zum Schluss noch ein paar Tropfen geröstetes Sesamöl darüber.
Fertig. Cremig, ordentlich würzig und mit diesem leicht prickelnden Sichuan-Pfeffer, der einem beim ersten Bissen noch freundlich begegnet und beim dritten dann doch ziemlich deutlich macht, dass er da ist.
Notizen
Toban Djan gibt dem Gericht die typische würzige, fermentierte Schärfe. Falls du keine bekommst, funktioniert Gochujang als Alternative – das Ergebnis wird dann etwas süßer und milder.